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Pfarrer Christian Wölke verstorben
Am 2. Mai 2026 verstarb im Alter von 59 Jahren in Barßel (Kreis Cloppenburg) Pfarrer Christian Wölke, der gebürtig aus Dülmen stammte und seine geistige Heimat in der Pfarrei St. Viktor hatte. Hier war er in jungen Jahren in der Jugendarbeit aktiv. „Ich durfte Christian schon in unserer Jugend kennenlernen – als Gruppenleiter bei den Messdienern und in der CAJ“, so erinnert sich Markus Brambrink. „Unter seiner Leitung wurden wir selbst zu Betreuern und erlebten mit ihm prägende Jahre, vor allem in den Messdienerferienlagern.“ Christian Wölke, der von Dechant Alois Stüper auf seinem Weg zum Priesteramt begleitet und unterstützt wurde, übernahm 2007 von diesem die geistliche Begleitung der „Franziskusgemeinschaft“ in Dülmen bis zum Jahr 2012, als er eine Pfarrstelle in Steinfeld im Kreis Vechta übernahm. „Seine spirituellen Impulse bei Exerzitien, Einkehrtagen, Bibelgesprächen und Gottesdiensten, seine direkte und bodenständige Art die Bedeutung biblischer Texte für unsere heutige Zeit zu erklären, führten nicht selten zu angeregten Diskussionen und einem tieferen Verständnis der ausgewählten Bibelstellen“, berichtet Christian Marx. Auch Schwester Maria Lukas würdigt das Engagement des Verstorbenen: „Pfarrer Wölke hat in seiner Zeit als Pfarrer in Wulfen-Barkenberg von 2009 bis 2012 häufiger in der Klosterkirche Maria Hamicolt mit uns die Heilige Messe gefeiert. Dabei haben wir ihn als engagierten und humorvollen Seelsorger erlebt, dem es ein Anliegen war, die Gegenwart Gottes durch eine lebendige Feier der Liturgie erfahrbar zu machen. Wir sind ihm dankbar, dass er auf diese Weise unsere Gemeinschaft und unsere Veranstaltungen bereichert und unterstützt hat.“ Bis zuletzt galt Wölkes Leidenschaft auch den Nieströter Schützen: „Als Priester blieb Christian den Nieströtern eng verbunden“, so Markus Brambrink. „Er zelebrierte die Schützenmessen – humorvoll, glaubensstark, manchmal unkonventionell, aber immer mitten im Leben.“ Brambrinks Resümee: „Christians Humor, seine Energie und seine klare Meinung machten ihn zu jemandem, auf den man sich stets verlassen konnte. Er hatte Ecken und Kanten, aber genau das machte ihn echt.“



