Informationen & Berichte 2021

Coronahilfe

Am 22. Januar 2021 hat nun der Arbeitskreis Corona-Hilfe der drei Kirchengemeinden Heilig Kreuz, St. Viktor und der Evangelischen Kirchengemeinde getagt, und wir haben dabei das neue Projekt der Coronahilfe "festgezurrt". Hier die genaueren aktuellen Infos dazu verbunden mit der Bitte um Weiter-Kommunikation:

Anfang Januar hatte Herr Steinberg (vom Pflegedienst Steinberg) in den Medien dazu aufgerufen, dass sich bei ihm Menschen melden können, die bereit wären auf ehrenamtlicher Basis, einen Fahrdienst zu übernehmen, um Impfwillige die keinerlei Hilfe haben, zum Impfzentrum zu fahren. Daraufhin meldeten sich viele Bereitwillige, inzwischen etwa 70 Personen. Diese Situation führte bei Herrn Steinberg zu einer Überforderung seiner Kapazitäten und Ressourcen. Und so ergab sich der Kontakt zur Coronahilfe und der Plan einer Zusammenarbeit.

Folgendes haben wir nun festgeklopft:

Wenn ab nächster Woche die Briefe mit der Einladung zur Corona-Impfung die Über-80-Jährigen erreichen, können sie sich an die Coronahilfe wenden, wenn sie dazu Unterstützung benötigen, d.h. wenn sie dafür auf keine familiäre oder sonstige Unterstützung zurückgreifen können.

Vorwiegend geht es bei dieser Unterstüzung um den Fahrtdienst zum Impfzentrum am Gecko (genauer: Die Fahrt dorthin, das Warten und Bereitstehen vor Ort und die Fahrt zurück.). Aber auch wenn bei der Organisation des Termins vorab Unterstützungsbedarf besteht, können die Ehrenamtlichen helfen (natürlich nur telefonisch: Hausbesuche sollen nicht sein, der direkte Kontakt soll nur an dem Impftag bestehen).

Diese Details sind wichtig:

  • Diakon Ralf Kernbach vermittelt den Kontakt zwischen Ehrenamtlichen und Impf-Willigen. Bei ihm melden sich die über 80-Jährigen zu Impfenden telefonisch: Montag-Freitag in der Zeit von 9-14 Uhr: Telefonnummer: 913515. 
  • Die Ehrenamtlichen werden vorab von ihm eingewiesen, erhalten einen Ehrenamts-Ausweis und sind so auch Haftpflicht-versichert.
  • Am Tag vor dem Fahrdienst werden die Ehrenamtlichen vom Pflegedienst Steinberg per Schnelltest auf Corona getestet.
  • (Zeitfenster dafür: Montag-Freitag 14-16 Uhr)
  • Herr Steinberg spendet dafür eine große Anzahl von Corona-Schnelltests, weitere Schnelltests werden durch die Corona-Hilfe finanziert, ebenso die FFP2-Masken, die FahrerInnen wie auch Fahrgäste während der Fahrt zu tragen haben und die wir denen zukommen lassen, die nicht schon selbst damit ausgestattet sind.
  • Den Ehrenamtlichen bieten wir an, dass sie die Fahrtkosten erstattet bekommen können.
  • Der Fahrdienst ist grundsätzlich kostenlos. Zur Deckung der enstehenden Kosten freuen wir uns aber über einen Kostenbeitrag in Höhe von etwa 5 Euro.
  • Anfang kommender Woche wird es einen Flyer zu diesem Hilfsprojekt geben, der dann auf den Homepages der Kirchengemeinden abrufbar ist. Ich lasse Ihnen diesen natürlich sogleich zukommen.
  • Für weitere Fragen und bei Interesse steht Ralf Kernbach als Ansprechpartner zur Verfügung, auch hier Montag-Freitag in der Zeit von 9-14 Uhr unter der Telefonnummer: 913515. 
Sternsinger

Sternsinger in Merfeld sammeln über 2000 Euro.

Das 100. Auto, das am vergangenen Samstagmittag um die Kirche St. Antonius gefahren kam, war das Auto von Familie Höing!
Insgesamt waren es an diesem Vormittag 117 Autos, oft besetzt mit ganzen Familienmitgliedern, die die Sternsinger-Aktion zu Gunsten des Kindermissionswerkes unterstützt haben.
Das Vorbereitungsteam, das sich zusammensetzt aus Ulla Sommer, Heike Borchers, Franzi Winkelkotte, Maria Greive und Laurin Büning ist deshalb mehr als zufrieden mit der Durchführung der Aktion, die in diesem Jahr aufgrund des Corona-Virus ganz anders, nämlich kontaktlos, geplant werden musste. 

„Wenn die Sternsinger nicht von Haus zu Haus ziehen dürfen, dann sperren wir einfach die Straße und lenken die Merfelder in ihren Autos rund um die Kirche, damit sie sich den Segen abholen können!“ – so die Idee vom Sternsingervorbereitungs-Team.
Gesagt, getan: die Straßensperren waren von Heiner Borchers, Josef Greive, Ansgar Espeter, Andreas und Marina Greive schnell organisiert und aufgebaut.
An verschiedenen Stationen konnten die Autos  dann rund um die Kirche anhalten und sich das wohlvertraute Sternsingerlied anhören:
 
„Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr: Caspar, Melchior und Balthasar.“

An einer Station wurden die Merfelder eingeladen, einen Augenblick an der Außenkrippe anzuhalten und sie sich anzuschauen.
Die nächste Station brachte den Dank der Sternsinger im Namen vieler bedürftiger Kinder in der ganzen Welt, in diesem Jahr besonders der Kinder aus der Ukraine, zum Ausdruck.
Auch stand ein Korb für Süßigkeiten bereit, der am Mittag prall gefüllt war und mit dem die Merfelder die Aktion der Sternsinger auf ihre Weise honoriert haben.Aber nicht nur die vielen Schokoladen, sondern vor allem die großzügigen Spenden, haben die Kinder und das Orga-Team am Ende des Vormittags beeindruckt: Insgesamt sind an diesem Morgen 2233,35 Euro zusammengekommen!

Laurin Büning:
„Ich bin richtig glücklich, dass wir diese Sache durchgezogen haben und dass so viele Menschen in Merfeld doch noch den Segen der Sternsinger bekommen haben! Es hätte sonst auch irgendwie was gefehlt!“

Schöner kann man es wohl nicht ausdrücken!

Ursula Benneker-Altebockwinkel, Pastoralreferentin

Trotz der Corona-Pandemie können wir auf einige Eindrücke von liturgischen, spirituellen und geselligen Ereignissen in unserer Pfarrei dankbar zurückblicken. 

Mit dieser kleinen Bilderreise danken wir allen, die unser Gemeindeleben durch ihr Mittun, Dabeisein und Kreativität mitgestaltet und bereichert haben.

Wir wünschen einen guten und gesunden Start ins neue Jahr.

Buchcover

Mit Bischof Kaiser den Glauben erkunden. 

Seelsorgeteam von St. Viktor betrachtet die Sakramente.

„Sieben Ströme. Ein Quell“ – so lautet der Titel eines Buches, das zu einer Betrachtung der Sakramente der katholischen Kirche einlädt. „Dies geschieht anhand von Texten und Erfahrungen des Dülmener Peru-Missionars Friedrich Kaiser“, erläutert Markus Trautmann, Pfarrer der Dülmener Viktor-Gemeinde und Herausgeber. Nach einer theologischen Hinführung kreisen die nachfolgenden Kapitel um die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Weihe und Ehe.  

Friedrich Kaiser (1903-1993) ging 1939 nach Südamerika und wirkte ab 1957 in den Hochanden, wo er eine eigene Schwesterngemeinschaft gründete. Im Augenblick wird in Rom seine Seligsprechung vorbereitet. „Wir haben neben interessanten Texten auch über 200 spannende Fotos rund um Kaisers Leben aufgetrieben, historische aus Dülmen wie auch aus seinem späteren Wirken“, berichtet Trautmann.  Gelayoutet wurde das farbenfrohe und kurzweilige Werk von Christiane Daldrup. Gerade vor dem besonderen Corona-Jahr 2020 könne das Buch mithelfen, das Herz zu weiten, heißt es im diesjährigen Weihnachtsgruß: „Vom momentanen Hier und Jetzt soll eine dreifache Perspektive ausgehen: zunächst auf die Kraft und die Schönheit der christlichen Botschaft, anhand einer Betrachtung der sieben Sakramente;  dann auf die Geschichte der Kirche und das Erbe der Vergangenheit, anhand der Lebensgeschichte von Bischof Friedrich Kaiser; schließlich auf die Weltweite der heutigen Christenheit, anhand des segensreichen Wirkens der peruanischen Seelsorgeschwestern von Caraveli.“ Besonders reizvoll: Das gesamte mit der Pfarrseelsorge von St. Viktor befasste Pastoralteam hat je einen eigenen Beitrag zu einem der sieben Sakramente beigesteuert. „Es sind eindrucksvolle und persönliche Texte, die das Wirken Bischof Kaisers mit unserer Realität in der Gegenwart unserer Gemeinden verknüpfen.“ 

Das Buch (ISBN 978-3-00-066819-7) ist nicht im Buchhandel zu kaufen, sondern im Pfarrbüro im Dülmener „einsA“ (Bült 1, 48249 Dülmen) gegen eine Spende zugunsten der Seelsorgeschwestern von Caraveli erhältlich.

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