04Informationen & Berichte 2026
Silas Hoffjann (Zweiter von rechts) wurde am Samstag in der Abendmesse in St. Joseph unter anderem mit einem duftenden Dankeschön – einer Handvoll Körner vom Weihrauch des Typs „Palästina“ – aus der Messdienerschaft St. Joseph/St. Viktor verabschiedet, in der er seit 2013 aktiv war. Die Idee zu diesem Geschenk hatte Küsterin Antonia Schüttert (vorne links) gehabt, weil Silas Hoffjann gerne den Part des Weihrauch-Messdieners übernimmt. Im Beisein der Ministranten (von links) Tim Krajewski, Calvin Nobes, Beatrice Le Guay und Elias Hoffjann (hinten), Bruder von Silas, bedankte sich Pfarrer Markus Trautmann im Gottesdienst für den jahrelangen Altardienst des heute 22-Jährigen.
Die Gottesdienstbesucher erfuhren, dass der gelernte Elektroniker für Betriebstechnik seit knapp einem Jahr im Dom in Münster als Messdiener wirkt. Aktuell ministriert er mehrmals im Monat meist sonntags um 10 Uhr beim Kapitelsamt und/oder um 15 Uhr bei der Versper im Dom. Und das kam so: Als Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am 15. September 2024 in St. Viktor die Festmesse zum 50-jährigen Jubiläum der Andheri – Kinder- und Leprahilfe Dülmen zelebrierte, wirkte Silas als Messdiener. Er fragte den Weihbischof, ob er bei der Verabschiedung von Diözesanbischof Dr. Felix Genn im März 2025 ministrieren dürfe – und Stefan Zekorn ermöglichte es.
Nach diesem großen Pontifikalamt mit Bischofs-Verabschiedung, das Silas tief beeindruckte und zutiefst berührte, wie er sagt, wurde er eingeladen, regelmäßig im St.-Paulus-Dom in Münster zu ministrieren.
Am Fest Mariä Lichtmess fand in der Kirche St. Agatha der erste gemeinsame Gottesdienst des Pastoralen Raums Dülmen statt. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der weiteren Zusammenarbeit gesetzt.
Im Anschluss kamen im Gemeindesaal Rorup zahlreiche Mitglieder der kirchlichen Gremien, Mitarbeitende, Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Einrichtungen sowie das Seelsorgeteam zu einer Informationsveranstaltung mit anschließendem Austausch zusammen.
Zu Beginn der Veranstaltung stellte sich das zukünftige Leitungsteam des Pastoralen Raums vor. Ihm gehören Pfarrer Ferdinand Hempelmann als Vertreter der leitenden Pfarrer, die beiden ehrenamtlich Engagierten Dr. Jürgen Holtkamp und Norbert Reese sowie die Pastoralreferentin Christiane Zirpel (v.l.n.r.) an. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Leitungsteam durch eine Verwaltungsleitung ergänzt.
Der Abend bot Raum für Information, Begegnung und erste Gespräche über die kommenden Aufgaben und Herausforderungen im Pastoralen Raum Dülmen.
Ferdinand Hempelmann, Christiane Zirpel, Dr. Jürgen Holtkamp und Norbert Reese bilden Team.
Pfarrer Ferdinand Hempelmann als Vertreter der leitenden Pfarrer, Pastoralreferentin Christiane Zirpel für die Pastoralreferentinnen und -referenten sowie die beiden Ehrenamtlichen Jürgen Holtkamp und Norbert Reese: Dieses Quartett leitet für die nächsten vier Jahre den Pastoralen Raum Dülmen, zu dem alle katholischen Gemeinden im Stadtgebiet gehören. „Das Team steht ganz am Anfang der Zusammenarbeit und startet mit seiner Arbeit Anfang Februar“, teilte eine Sprecherin des Bistums Münster mit. Das Leitungsteam werde sich am Montag, 2. Februar, (dem Fest der Darstellung des Herrn) in einem Gottesdienst den Gremien, den Seelsorgenden und Einrichtungen sowie den Gemeinden vorstellen.
Der Begriff „Leitungsteam“ ist übrigens etwas irreführend: Denn die Gemeinden innerhalb eines Pastoralen Raumes bleiben eigenständig. Laut Bistum verantwortet das neue Führungsquartett die pastoral-strategische Ausrichtung, vernetzt, wo im Hinblick auf die Pastoralstrategie sinnvoll, die Akteure und soll die Selbstorganisation und Eigenverantwortung stärken. „Das Leitungsteam steuert die personalen und finanziellen Ressourcen des Pastoralen Raumes und sorgt für die Kommunikation der verschiedenen Akteure auf der Ebene des Pastoralen Raumes“, so das Bistum.
Unterstützung sollen Hempelmann, Zirpel, Holtkamp und Reese durch eine hauptamtliche Verwaltungsleitung bekommen. Für Dülmen läuft aktuell eine entsprechende Stellenausschreibung. Bis Monatsende geht die Bewerbungsfrist. Aufgabe der Verwaltungsleitung soll unter anderem die Führung aller nichtpastoralen Mitarbeitenden der Kirchengemeinden sein, vom Pfarrsekretariat über Kirchenmusik bis zu Küstern und Reinigungskräften.
Bericht der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan
Heute wurde in der St. Mauritiuskirche der Neujahrsgottesdienst gemeinsam mit den Sternsinger gefeiert.
Im Gottesdienst wurde deutlich, dass die Sterndeutergeschichte auch heute aktuelle ist. Genau wie die Sterndeuter damals brauchen wir heute einen Blick über den Horizont, sollen den Deutungen Taten folgen lassen, auf der Hut vor Menschen sein, die nichts Gutes im Schilde führen und dennoch immer wieder aufbrechen, seine Gaben teilen und Neues wagen.
Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde im Pfarrheim zu einem gemütlichen Beisammensein mit Sekt, Schorle, Suppe und anregenden Gesprächen.





