04Informationen & Berichte 2022

Insgesamt sechs Jungen und Mädchen wurden am 1. Advent offiziell in die Messdienergemeinschaft von St. Antonius Merfeld aufgenommen. Es sind dies Michael Altenbokum, René Espeter, Lena Mensmann, Maja Schreiber, Katharina Borchers und Nele Breuer, die von den Jugendlichen Maria Winkelmann und Anna Espeter betreut werden. Mit Bezug auf das Sonntagsevangelium, das von der „Wachsamkeit“ handelt, erläuterte Pfarrer Trautmann in der Aufnahmefeier: „Kirchenräume und Gottesdienste helfen den Menschen, wachsam zu bleiben und innezuhalten. Damit dies gelingt, helfen die Messdiener, den Blick der Gläubigen auf das Geschehen im Gottesdienst zu schärfen.“ Und er fügte hinzu: „Ihr Messdiener seid wie ein ansprechender Bilderrahmen, durch den das Bildmotiv erst richtig zur Geltung kommt und betrachtet wird.“

 

Foto: privat

Im Oktober beginnt die Pfarrgemeinde St. Viktor wieder mit dem Angebot einer meditativen Eucharistiefeier. Längere Zeiten der Stille, Reduktion der Texte auf das Nötigste, ruhige Gesänge, die auch aus der Tradition von Taizé stammen, und zur Besinnung einladende Instrumentalstücke, in der Regel von Kantor Christoph Falley gespielt, wollen all die ansprechen, die am Sonntagabend in einer ruhigen Art die Heilige Messe mitfeiern wollen. Dies soll noch unterstützt werden durch den abgedunkelten Kirchenraum, der hauptsächlich durch Kerzen erhellt wird, die die Mitfeiernden in Händen halten werden. Jeweils am 3. Sonntag im Monat wird diese Form der Heiligen Messe um 19.00 in St. Viktor gefeiert. Während der Sommermonate Juni, Juli, August und September entfällt die meditative Eucharistiefeier.

Stella Ottinger und Christoph Falley leiten im einsA die Chorarbeit.

Wer Freude am Singen hat oder einfach mal in eine Chorprobe hineinschnuppern möchte, der wird seit den Sommerferien in den Räumen des Dülmener einsA sowie in der nahegelegenen Viktorkirche ein buntes Angebot antreffen. Die kirchenmusikalischen Verantwortlichen schauen zuversichtlich nach vorn. In der „ChorSingschule St. Viktor“ hat der langjährige Kirchenmusiker Christoph Falley die Chorleitung der Nachwuchssängerinnen und -sänger übernommen. Deren Proben sind immer am Donnerstag im einsA – und zwar zu folgenden Zeiten: von 17:00 Uhr bis 17:45 Uhr Kinderchor (ab dem 2. Schuljahr) und von 18:00 Uhr bis 19:15 Uhr Jugendchor (ab dem 6. Schuljahr). Die Chorarbeit mit Kindern hat ihren ganz eigenen Reiz, findet Christoph Falley: „Das Singen mit Menschen aller Altersgruppen macht ungemein froh, ob im Kindergarten oder im Seniorenheim – nun freue ich mich auf die großartige Aufgabe, in den Gruppen der Chorsingschule die Freude am gemeinsamen Singen zu wecken und zu fördern.“ Ebenfalls leitet Christoph Falley den jungen Chor „Joe’s Rapsody“, der sich am Donnerstagabend ab 20:00 Uhr bis 21.30 Uhr zur Probe trifft.

Für den Erwachsenenchor „Cantiamo“ konnte als künftige Chorleiterin die Musikpädagogin Stella Ottinger gewonnen werden. Die gebürtige Niederrheinerin lebt mit ihrem Mann seit rd. zwei Jahren in Dülmen und ist hauptberuflich als Gymnasiallehrerin in Selm tätig; ferner besitzt sie eine Qualifikation in Chorleitung. „Auch privat ist mein Alltag sehr von der Musik bestimmt“, berichtet Stella Ottinger. So singt sie in ihrer Freizeit im a-cappella- Ensemble „Sonante Uva“ in Münster sowie im Orchester „Opus M“ am Niederrhein, spielt Geige im Orchester am Niederrhein und ist immer wieder daran interessiert, neue Instrumente zu erlernen: „So gleicht mein Arbeitszimmer zu Hause eher einem kleinen Musikladen mit Posaune, Klavier, Cajon, Guiro, Gitarren, Ukulele...“ Seit Mitte August wird nach den langen Corona-Turbulenzen wieder begeistert geprobt, und Stella Ottinger ist beeindruckt, wie viele Chormitglieder auch „nach Corona“ wieder am Start sind. Die Chorproben bei „Cantiamo“ werden im „team-teaching“ von Stella Ottinger und Christoph Falley gemeinsam abgehalten. „Ich freue mich sehr darüber mit einem derart motivierten und musikbegeisterten Chor zusammenzuarbeiten und danke für das herzliche Willkommen“, so formuliert Stella Ottinger ihren ersten Eindruck. „Der Chor Cantiamo versprüht eine ansteckend gute Stimmung. Ich freue mich auf alle Proben und Konzerte, die da noch kommen. Wer Lust hat, sich gesanglich zu betätigen, ist jeder Zeit herzlich eingeladen in unsere Proben montags von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr hineinzuschnuppern!“

Am 14.Oktober war es 15 Jahre her, dass Schülerinnen und Schüler der Hermann-Leeser-Schule im Beisein des Straßenkünstlers Gunter Demnig drei „Stolpersteine“ für Louis, Jenny und Johanna Pins nahe der Viktorkirche verlegten: Es waren dies damals die Klassen 7a (Frau Flögel; für Louis Pins), 7c (Frau Küper; für Jenny Pins) und 8d (Frau Peine; für Johanna Pins). Im Zuge der Baumaßnahmen am „einsA“ wurden die drei Steine 2015 wieder aus der Pflasterung herausgenommen und im Stadtarchiv gelagert. Nach Abschluss der Bau- und Pflasterarbeiten wurden sie am Abend des 28. Oktober 2022 in einem öffentlichen Rahmen wieder an ihren ursprünglichen Ort verlegt.

In einer moderierten Willkommens- und Erinnerungsrunde in der Viktorkirche schilderten verschiedene „Ehemalige“ ihre Erinnerungen an die Schulzeit an der Hermann-Leeser-Schule. Erik Potthoff, ebenfalls Absolvent der früheren „Städtischen Realschule Dülmen“ berichtete, dass in seiner Schulzeit ein Geschichtsprojekt im Rahmen einer Projektwoche in ihm das Interesse an der Dülmener Stadtgeschichte geweckt habe, das bis heute anhalte. Schulleiter Robert Schneider würdigte die Anfänge der Erinnerungspädagogik an seiner Schule: „Dass wir heute eine Fair-play-Schule sind, geht auf diese Bemühungen zurück.“ Die Lehrerin Dr. Andrea Peine schilderte, wie aus den anfänglichen „Stolpersteine“-Aktionen zahlreiche weitere Initiativen erwachsen seien, so der lebendige Kontakt zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. Gerda Küper, ebenfalls langjährige Pädagogin der Hermann-Leeser-Schule, berichtete über den intensiven und anrührenden Kontakt zu den Geschwistern Helga und Ingrid Leeser, den beiden Töchtern des Namensgebers der Schule, Hermann Leeser. Daran anknüpfend betonte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann, wie wichtig es sei, die damaligen Schicksale in ihrer menschlichen Dramatik zu durchdringen: Hier könne das Archiv mit zahlreichen Unterlagen Lebensläufe und -schicksale erhellen. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch verschiedene Bilderreihen und einem Kurzfilm. Anschließend ging es in den Außenbereich der Kirche, wo Hausmeister Ralf Lux das archäologische Bodenfenster kunstvoll illuminiert hatte; ferner wurde die dann folgende Aktion auf die Außenwand des „einsA“ projiziert, so dass alle Anwesenden das Geschehen optimal verfolgen konnten. Die Neuverlegung der drei „Stolpersteine“ übernahmen der Archäologe Dr. Gerard Jentgens sowie der damalige Schülersprecher und seine Vertreterin.

 

 

HGS übernimmt Geschäftsführung. 

Am Montagnachmittag kamen im großen Veranstaltungssaal des einsA Pfarrdechant Markus Trautmann, Bürgermeister Carsten Hövekamp, Pfarrer Peter Nienhaus, sowie der kaufmännische Vorstand der Heilig-Geist-Stiftung, Ulrich Scheer und Thorsten Pieper, zusammen, um sich nach fast vier Jahrzehnten Geschäftsführung der Lüffe-Stiftung von Hans-Dieter und Karin Göntgens zu verabschieden.

Mit der Gründung der Stiftung im Jahr 1955 war es dem caritativ motivierten Apotheker Josef Lüffe gelungen, in Dülmen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und auch christliche Werte mit diesem sozialen Wohnungsbau spürbar mit Leben zu füllen. Während Hans-Dieter Göntgens, bis zum Renteneintritt in der Dülmener Stadtverwaltung aktiv, sich vorrangig um die Akquise neuer MieterInnen, Organisatorisches sowie Belange und Nöte der MieterInnen im Alltag kümmerte, widmete sich Ehefrau Karin Göntgens der umfangreichen Buchführung. Gemeinsam blickte man jetzt zurück auf die Anfänge und Besonderheiten dieses facettenreichen Ehrenamts.
„Sie haben die Stiftung nun mehr als die Hälfte der Zeit seit Bestehen begleitet. Als Geschäftsführer-Paar waren Sie dabei weit mehr als reine ‚Verwalter‘. Sie hatten immer ein harmonisches Miteinander im Sinn. All das mit emotionaler Zugewandtheit, mit Herz und Verstand – engagiert, aber dennoch ganz unaufgeregt“, so zeichnete Pfarrdechant Markus Trautmann ein Bild der beiden Ehrenamtler. Dass nun die kaufmännischen Vorstände der Heilig-Geist-Stiftung, Ulrich Scheer und Thorsten Pieper, diese Rolle übernehmen, freut Hans-Dieter Göntgens besonders. „In unseren Augen ist das die perfekte Wahl“, so Göntgens. Schließlich sei man in der Heilig-Geist-Stiftung auch mit den individuellen Erwartungen und Bedürfnissen älterer Menschen vertraut und zudem auf einem gemeinsamen Kurs, wenn es um Werte und Menschenbild gehe. „In den 60 Wohneinheiten treffen schließlich die unterschiedlichsten Charaktere und Altersklassen aufeinander. Viele Menschen haben einen Schicksalsschlag zu verarbeiten, einen besonderen Einschnitt oder veränderte Lebensumstände. Ich freue mich wirklich, dass die Heilig-Geist-Stiftung jetzt für diese Menschen ein verlässlicher Ansprechpartner ist“, so Hans-Dieter Göntgens. Auch Pfarrer Peter Nienhaus betonte die gelungene Weiterführung im Sinne des Stifters: „Ich denke es gibt viele Synergien zwischen Lüffe- und Heilig-Geist-Stiftung.“
Nach der Übergabe eines Abschiedsgeschenkes an das Ehepaar Göntgens, dankten beide auch für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ich bin dankbar für den Freiraum, den wir in unserer Führung hatten – und wir sind beide froh, dass wir die Stiftung jetzt gut in die heutige Zeit ‚transportieren‘ konnten.“

Quelle: www.heilig-geist-stiftung.de

Abschiedsfeier

Fast 25 Jahre wirkte Maria Greive als „gute Fee“ des Pfarrheims und als Küsterin in St. Antonius Merfeld und zuletzt auch in den anderen Kirchen unserer Pfarrei St. Viktor.

Am Sonntagmorgen wurde sie mit einem festlichen Gottesdienst und bei einer anschließenden Begegnung mit zahlreichen Vertretern der Merfelder Vereine und Gruppen herzlich verabschiedet. 

Im Gottesdienst wurden Dorothee Heitmann und Ulla Sommer als Ihre Nachfolgerinnen herzlich willkommen geheißen. Maria Greive wird in einem reduzierteren Stundenumfang den beiden zur Seite stehen, wofür die Gemeinde sehr dankbar ist.      

„Maria Greive war über Jahre der Herzschlag dieser Kirche“, würdigte Pfarrer Markus Trautmann in seiner Predigt ihren treuen Dienst, der stets durch ihren Mann und ihre Familie große Unterstützung fand.

Ortsvorsteher Helmut Temming und viele Vereinsvorstände und unsere Gemeinde dankten Maria Greive dafür, dass sie immer als erste Ansprechpartnerin der Gemeinde für viele im Dorf präsent war und so vieles an Gemeindeleben möglich machte.

Passend dazu stimmte das Kindergartenteam das selbstgedichtete Lied für sie an: „Maria wird´s schon richten, Maria macht`s schon gut.“ 

Mit vielen guten Wünschen und persönlichen Geschenken für ihre nun beginnende Renten- und Familienzeit klang der Empfang vor dem Pfarrheim bei schönsten Sonnenschein gegen Mittag aus.  

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Im Monat Oktober besetzt die Sonnenblumengruppe St. Josef die Engagement-Ecke im einsA. Dieses tolle Team aus Menschen jeden Alters mit und ohne Behinderung sucht Verstärkung für gemeinsame Aktionen und Unternehmungen einmal im Monat!

Dank der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wird jedes Jahr ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, das neben sportlichen Aktivitäten (z. B. Bowling, Angeln oder Schnitzeljagd) und Bastelangeboten (z. B. Töpfern) auch spirituelle Angebote (Gottesdienste, Andachten) beinhaltet. Besonders beliebt sind auch die tollen ein- oder mehrtägigen Ausflugsfahrten (Safaripark, Musicalbesuch, Wochenendfahrt etc.).

Wer Lust und Freude hat, mit zu planen und zu organisieren, und eine schöne gemeinsame Zeit in einer netten Gruppe verbringen möchte, meldet sich gerne bei der Sonnenblumengruppe St. Joseph, Mobil: 0175-9256392, Email: sonnenblumen-duelmen@gmx.de

In jedem Monat darf ein Verein oder eine Gruppe, deren Mitglieder sich direkt an der Basis ehrenamtlich um hilfebedürftige Menschen in Dülmen kümmert, mit einer Darstellung in der Engagement-Ecke um weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werben. Für Rückfragen zur Engagement-Ecke stehen Jenny Stocksley Tel: 02594-12-535 und Hildegard Streyl, Tel.: 02594-12-563 zur Verfügung. Sie vergeben die Plätze.

Achten Sie in der Innenstadt auf das einsA-Rad! Dort können Sie sich Ihr Exemplar des neuen Magazins abholen.

Aber auch am einsA-Infopoint und weiteren Auslegeorten liegt die Ausgabe zur Mitnahme aus.

In dieser Ausgabe stellt Alexandra Schlüter die „Brettspielgefährten – wir spielen bunt e.V.“ in einer Reportage vor. Vielleicht lassen Sie sich von der Spielfreude anstecken und kommen einfach mal zu einem Spieletreff vorbei?! Die Termine finden Sie im Programm-Innenteil.

Unsere kleine Bilderstrecke zeigt, wie der „Garten auf Zeit“ durch viele fleißige Helferinnen und Helfer grün und bespielbar geworden ist. Zudem halten wir neben vielen kleinen Berichten auch wieder Ausblick auf viele interessante, kreative und unterhaltsame Veranstaltungen für Sie bereit.

Pfarrsekretärinnen und inzwischen auch vereinzelt Pfarrsekretäre sind oft die ersten Ansprechpersonen in den Kirchengemeinden. Sie kommen mit den Menschen ins Gespräch, sei es am Telefon oder im Büro. „Das ist manchmal eine Herausforderung. Jemand berichtet vom Tod eines nahen Angehörigen, im nächsten Moment steht eine Familie vor der Tür, die ihr Kind zur Taufe anmelden möchte oder ein Paar, das sich für einen Trautermin interessiert“, berichtet Anja Ruffer. Die 52-Jährige arbeitet seit zehn Jahren im Pfarrbüro von St. Viktor in Dülmen und engagiert sich seit gut fünf Jahren als Vorsitzende im Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre im Bistum Münster (BVPS). Ruffer, die Bürogehilfin gelernt und sich zur Sekretärin sowie Industriefachwirtin weitergebildet hat, liebt ihre Arbeit.

„Ich habe viele Kontakte zu den Menschen in unserer Gemeinde und zum Seelsorgeteam. Aber es gibt auch zahlreiche administrative Aufgaben, die zu erledigen sind. Die Mischung macht es aus“, beschreibt die zweifache Mutter den Reiz ihrer Tätigkeit. Allerdings, räumt sie ein, nähmen die Verwaltungsaufgaben zu. „Sei es durch die Datenschutzauflagen oder auch in der Spendenverwaltung“, nennt sie zwei Beispiele. Dank der Digitalisierung, die selbstverständlich auch Einzug in die Pfarrbüros gehalten habe, sei die Arbeit professionalisiert worden. „Das ist sehr hilfreich, beispielsweise auch für größere Pfarreien mit mehreren Büros. Alle sind dann auf einem Stand“, berichtet sie.

Wie Ruffer geht es den rund 250 Mitgliedern des Berufsverbandes, der vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde. „Früher hat jedes Büro sein eigenes Süppchen gekocht. Durch die Einführung einer digitalen Verwaltungssoftware, der Vernetzung untereinander, mit dem Bistum und den Zentralrendanturen, hat sich das geändert“, freut sie sich. Regelmäßig bietet der Verband Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen an, die die Arbeit in den Pfarrbüros betreffen. „Für neue Kolleginnen und Kollegen gibt es beispielsweise jedes Jahr die Fortbildung ‚Neuer Arbeitsplatz Pfarrbüro‘ und später einen entsprechenden Aufbaukurs. Aber unser Programm umfasst ebenso Angebote zur Kommunikation und Schlagfertigkeit, zum Kirchenrecht oder zur Trauer im Berufsalltag“, informiert Ruffer. Auch Einkehrtage gehören dazu. Besonders dankbar ist sie, dass das Bischöfliche Generalvikariat Münster (BGV) die Arbeit durch den Ansprechpartner Thomas Ruhe sowie weitere Referentinnen und Referenten entsprechend unterstützt. 

Allerdings sei es schwierig neue Mitarbeitende zu finden. „Da geht es uns wie anderen Arbeitgebern für kaufmännische Berufe. Der Altersdurchschnitt der Kolleginnen ist hoch. In den nächsten Jahren müssen zahlreiche Stellen neu besetzt werden“, erklärt sie. Voraussetzungen für den Beruf der Pfarrsekretärin oder des Pfarrsekretärs seien eine kaufmännische Ausbildung, Erfahrungen im Beruf und im Umgang mit Menschen sowie eine positive Einstellung zu den christlichen Werten. „Allerdings werden in den meisten Fällen nur Teilzeitstellen angeboten. Wer gut ausgebildet ist, geht lieber Vollzeit arbeiten“, weiß sie. Neben einem guten Arbeitsklima sei natürlich die Mitarbeiterpflege sehr wichtig. „Dafür haben wir schon die eine oder andere Idee, für die Mitarbeitenden unserer Pfarrei“, macht es Ruffer spannend. 

Gemeinsam mit ihren Vorstandkolleginnen Sylvia van Schelve (Münster), Dörthe Wagner (Oer-Erkenschwick), Brunhilde Weninger (Rhade), Christa Schütz-Roters (Schöppingen), Hiltrud Laubrock (Altenberge) und Pfarrer Bernd Hante als Geistlicher Begleiter freut sie sich auf die zwei Tage in Dülmen, an denen sie am 23. und 24. September das 20-jährige Jubiläum mit einem bunten Programm und vielen Berufskolleginnen und -kollegen feiern. 


logo bistum muensterText und Foto: Michaela Kiepe / Pressestelle Bistum Münster

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