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„Montagsmaler“ mit dem Weihbischof

Bericht vom 24. Januar der Bischöflichen Pressestelle Bistum Münster, Ann-Christin Ladermann

 

Zekorn besucht Messdienergemeinschaft St. Viktor in Dülmen

 

z-2019-01-24-montagsmaler„Montagsmaler“ mit dem Weihbischof – die Gelegenheit zu dem bekannten Ratespiel bekamen die Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrei St. Viktor in Dülmen am 23. Januar. Weihbischof Dr. Stefan Zekorn besuchte die Pfarrei, führte Gespräche mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern, feierte Gottesdienste und begegnete verschiedenen Gruppen – darunter auch die Messdienergemeinschaft. Begleitet wurde er dabei von Pfarrdechant Markus Trautmann.

Mehr als 30 Messdiener aus vier Gemeinden, darunter viele Messdienerleiter, waren am Abend ins Pfarrheim St. Joseph gekommen. Weihbischof Zekorn freute sich über die Bereitschaft: „Danke für Euren großartigen Dienst – am Altar und für die Gemeinschaft.“

Gemeinschaft war auch das Stichwort, das gleich mehrfach fiel, als die Jugendlichen über ihre Motivation sprachen, Messdiener zu sein. Zuvor hatte sich jeder ein Postkartenmotiv ausgesucht, das er mit dem Messdienersein verbindet. So erfuhr der Weihbischof, dass oft schon die Geschwister und Eltern am Altar gestanden haben und dass es den einen oder anderen mit einem „stolzen Gefühl“ erfüllt, während des Gottesdienstes eine Aufgabe zu übernehmen. „Mich haben schon als Kind die Geschichten aus der Bibel fasziniert“, erzählte ein Messdiener. Eine Jugendliche hob den Gemeinschaftsgedanken hervor: „Wir sind eine große Familie, die gemeinsam das schaffen kann, was ich alleine nicht schaffen kann.“ 

Auch Weihbischof Zekorn war Messdiener in seiner Heimatpfarrei in Recklinghausen. „Warum ich es geworden bin, daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern“, sagte er. Seine ausgewählte Postkarte mit zwei Bauern auf einem Feld, die innehalten, um zu beten, erklärte er den Jugendlichen so: „Das hat etwas damit zu tun, warum ich auch mit 15, 16 Jahren noch Messdiener geblieben bin: Ich habe gemerkt, dass mir das Gebet im Leben hilft, dass es mir Freude macht.“ Bis heute strukturiere er seinen Tag auch durch Gebetszeiten. 

Aufgelockert wurde der Abend durch das Gruppenspiel „Montagsmaler“.Wie in der gleichnamigen Fernsehsendung traten zwei Teams gegeneinander an und errieten so viele gezeichnete Begriffe rund um das Thema Messdiener wie möglich. Der Jubel war groß, als das „Team Weihbischof“ das „Team Pfarrer“ knapp besiegte.

Sogar Papst Franziskus kam an dem Abend zu Wort: Gemeinsam mit dem Weihbischof tauschten sich die Messdiener über eine Ansprache des Papstes bei der Ministrantenwallfahrt 2014 nach Rom aus. Anderen von Jesus erzählen – diese konkrete Aufforderung des Papstes lasse sich zwar nur schwer im Alltag umsetzen, sagten die Jugendlichen, wohl aber die Einstellung dahinter, beispielsweise die Vermittlung von Werten – auch in der Messdienergruppenstunde. „Gott hilft mir, mehr ich selbst zu sein“, betonte Weihbischof Zekorn. Dem stimmten die Messdiener zu: „Der Gottesdienst ist eine Stunde nur für mich, wo ich so sein kann, wie ich bin“, sagte ein Mädchen. „Das gibt ein Gefühl von Freiheit.“ 

Schon in wenigen Wochen ist der Weihbischof wieder Gast in der Pfarrei St. Viktor: Ende März spendet er das Sakrament der Firmung – unter anderem auch mehreren Messdienern.