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Jetzt geht es los! – Offizieller Baustart für das IGZ

Bericht der Stadt Dülmen vom 10. November 2017

BaustellenstartBunte Luftballons stiegen am Freitagmittag, 10. November, vor der Kulisse von Rathaus und St. Viktor-Kirche in die Höhe. Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Pfarrdechant Markus Trautmann und die vielen Gäste, die zum offiziellen Baustart für das Intergenerative Zentrum (IGZ) gekommen waren, setzten damit ein Zeichen des Aufbruchs: Jetzt geht es endlich los mit dem „Haus für alle“!

Lange hatten die Beteiligten von der Stadt Dülmen, Kirchengemeinde St. Viktor und ihren Einrichtungen sowie die zahlreichen IGZ Kooperationspartner auf diesen Tag hingearbeitet. „Heute ist ein Meilenstein erreicht“, freute sich Cäcilia Scholten vom IGZ-Management, die die Gäste zuvor in der St. Viktor-Kirche begrüßt hatte. „Sie alle sind schon einen langen Weg für das IGZ mitgegangen, jeder einzelne hat dabei eigene Eindrücke gesammelt und Erfahrungen gemacht.“ Eine Collage aus Orgel-Musik, Fotos und Text-Fragmenten erinnerte an die bisherigen Stationen im IGZ-Prozess. Organist Bernd Weimann ließ in seiner Orgel-Improvisation die verschiedenen Stationen des Projektes musikalisch lebendig werden. Unter Überschriften wie z.B. „!Planen und Entwickeln“, „Feiern und Freuden“, „Einstecken und Durchhalten“ sowie „Entscheiden!“ blitzten immer wieder „Schnipsel“ aus der bisherigen IGZ-Geschichte auf, die in dem gemeinsamen Wunsch aller Beteiligten mündeten: „Auf!Bauen!“.

„Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir heuten den offiziellen Baustart für unser Haus für alle feiern dürfen“, betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau im zweiten Teil der Feier. Neben den Beteiligten von Pfarrei, kirchlichen Einrichtungen und Bistum sowie Politik und Stadtverwaltung waren auch Landrat Dr. Christian Schulze-Pellengahr, Vertreter der Bezirksregierung Münster, Architekten, Planer und viele IGZ-Kooperationspartner anwesend. „Ich danke Ihnen allen von Herzen, dass sie dabei sind und dabei geblieben sind – nun kann es losgehen!“, so die Bürgermeisterin. „Der Bült, wo das Intergenerative Zentrum entstehen wird, gehört allen“, unterstrich Pfarrdechant Markus Trautmann. Die Kirche durchlaufe einen Umdenken und öffne sich. „Das IGZ wird ein ganz besonderer Ort werden – ein Willkommensort“, war sich auch Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 sicher. Sie überreichte die offizielle Regionale-Plakette an Bürgermeisterin und Pfarrdechant. Als Projekt der Regionale hat das IGZ Zugang zu den Städtebaufördermitteln des Landes NRW erhalten.

„Wer will fleißige Handwerker sehen“ sangen die Kinder des Familienzentrums St. Anna-Kindergarten, das mit ins IGZ einziehen wird. Unterstützt wurden sie nicht nur von Kantor Christoph Falley, sondern auch von den Gästen, die kräftig mitsangen. Feierlich enthüllt wurde anschließend das große Baustellenschild, das an der Ecke Marktstraße / Lüdinghauser Straße weithin sichtbar auf das IGZ-Projekt hinweist. Unter großem Applaus flogen zum Abschluss unter großem Applaus die bunten IGZB-Ballons in die Höhe. 

Die Eröffnung des „Hauses für alle“, das ein Begegnungsort für Menschen aller Generationen sein wird, ist für Sommer 2019 geplant.