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„Das Gesicht“ geht in Ruhestand

Bericht der Dülmener Zeitung vom 17. Dezember 2018

Maria Frerick nach 27 Jahren als Pfarrsekretärin verabschiedet


Verabschiedung von Maria FrerickNach mehr als 27 Jahren im Dienst als Pfarrsekretärin in St. Antonius in Merfeld wurde Maria Frerick am Wochenende herzlich von vielen Weggefährten verabschiedet. An Ihrem letzten Arbeitstag am Donnerstagmittag überraschten Sie alle Kolleginnen und Mitarbeiter aus St. Antonius, dem Pfarrsekreariat von St. Viktor und dem Seelsorgeteam um Pfarrer Markus Trautmann mit einem großen Blumenstrauß an ihrer Wirkungsstätte im Pfarrbüro

Gemeinsam auch mit ihrem Ehemann Paul Frerick ging es dann zu einer kleinen gemeinsamen Feier mit einem Mittagsimbiss. Am Sonntag wurde das langjährige Wirken Maria Frericks im festlichen Adventsgottesdienst in St. Antonius von vielen Aktiven aus allen Gruppen der Gemeinde gewürdigt.

Vertreter der Gemeinde St. Antonius überreichten Ihr als ein kleines Zeichen Ihres großen Dankes ein mit persönlichen Dankes- und Segensworten sowie zahlreichen bildlichen Impressionen gestaltetes Fotobuch. Mehr als 20 kirchliche Gruppen und Weggefährten, die Maria Frerick unterstützt und begleitet hat, haben sich daran beteiligt. Frerick war, wie es Ihr erster „Chef“ Kaplan Johannes Büll in seinem Dankeswort beschrieb, für alle Merfelder in diesen zweieinhalb Jahrzehnten „das Gesicht“ der Gemeinde St. Antonius.

Sie hat mitgeholfen, dass in dieser Zeit der vielen kirchlichen Umbrüche, zuletzt auch mit der Fusion 2014 zur neuen Großgemeinde St. Viktor, die Gemeinde St. Antonius für die Menschen vor Ort eine lebendige Gemeinde ist und bleibt und auch die Chancen dieser Umbrüche entdecken kann.

Als großes Abschiedsgeschenk überreichte ihr die Gemeinde durch die Ortsauschussvorsitzende Hildegard Tecklenborg und ihre langjährige Kollegin Maria Greive beim anschließenden Empfang mit Begegnung im Pfarrheim einen Feuerkorb für ihren geliebten Garten.

Dieser erinnert sie mit einer eingravierten Rosenblüte und die Jahreszahlen ihrer Dienstzeit, wie sie es in Ihrer Dankesrede auf den Punkt brachte, an so viele kostbare Begegnungen und Gespräche, wie beispielsweise für die Taufanmeldungen oder bei Trauerfällen.

In der Begegnung und allen Dankesworten wurde spürbar, mit welcher großen Leidenschaft Maria Frerick immer wieder in Ihrem Dienst als Pfarrsekretärin „gebrannt“ hat.

Neben ihrem nun wohlverdiensten Ruhestand ist Maria Frerick nun nicht einfach „ganz weg“ und wird zur Freude vieler in Ihr wichtigen Aufgabenfeldern wie den Besuchsdiensten und der Caritas weiterwirken.