April
So Mo Di Mi Do Fr Sa
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Mischung aus Raum, Licht und Klang

05.02.2014
Bericht aus der Dülmener Zeitung von Marie-Kristin Kübber
 

Dülmen. Ein kleiner Chor mit großartigem Gesang: Beim Kammerchorkonzert des Kleinen Chores Buldern am Sonntag in der Kreuzkirche wurde den zahlreich erschienenen Zuhörern zeitgenössische Musik geboten.

Unter der Leitung von Jörg Overgoor, der zudem die Sänger am E-Piano begleitete, verzauberte der Chor das Publikum mit seiner Interpretation diverser Stücke aus den vergangenen 22 Jahren, darunter das Ave Maria, Der Herr ist mein Hirte aus Psalm 23 und Heaven’s choir.

Da die Musiker stets projektbezogen proben, haben sie die Stücke in knapp vier Monaten einstudiert.

„Es ist alles Musik aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Somit sind es recht moderne Lieder. Wir haben deshalb auch die Besetzung mit Percussion und Saxofon gewählt“, erklärte Overgoor. Die Darbietung wurde von Lars Overgoor am Schlagzeug und durch Saxofonist Rainer Ptassek begleitet. Die Musik dieser beiden Jahrhunderte sei durch extreme Vielfalt in klanglicher, rhythmischer sowie kompositorischer Sicht gekennzeichnet, sagte Overgoor.

13 Stücke lang herrschte gebannte Stille, ehe es am Konzertende tosenden Applaus sowie stehende Ovationen der Zuhörer in der sehr gut gefüllten Kirche gab.

So präsentierte der Kammerchor noch zwei Zugaben, die das Publikum ebenfalls begeisterten.

Mit der etwas moderneren Art geistlicher Musik wollte der Chor bewusst „andere Akzente setzen“.

Auch die Räumlichkeiten passten zum Gesang. „Es ist die Mischung aus Raum, Licht und Klang. Dafür ist es eine sehr passende Kirche“, wie Overgoor berichtete. „Wir wollen eine Lanze für zeitgenössische Musik brechen.“ Das ist dem Kleinen Chor gelungen.